Lösungsarchitektur zur Unterstützung der Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte
Die ab 2006 von den Krankenkassen einzuführende elektronische Gesundheitskarte soll zu einer Steigerung der Effizienz und der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen beitragen.
Die Fraunhofer-Gesellschaft wurde im November 2004 vom BMGS beauftragt eine Lösungsarchitektur zu spezifizieren, über die Anwendungen wie z. B. die Abfrage des Versichertenstatus oder das elektronische Rezept durch ein die Vorgaben des Datenschutzes umsetzendes Zusammenspiel von Mikroprozessorkarten und Servern realisiert werden können.
Innerhalb eines Konsortiums von drei Fraunhofer-Instituten war das Fraunhofer ISST zuständig für
- die Gesamtkoordination,
- die fachlogische Analyse,
- das IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept,
- die Spezifikation der Anwendungsdienste und
- die Spezifikation der zentralen Komponenten der IT-Infrastruktur.
Vorteile der Lösung
- Verbesserungen in der Effektivität und Qualität der Gesundheitsversorgung
- Vermeidung von Medienbrüchen
- erhöhte Transparenz und Verfügbarkeit von Gesundheitsdaten